TSV Poggenhagen nimmt eigenes Balkonkraftwerk in Betrieb
Ein sichtbares Zeichen für Klimaschutz im Sport
Am 16.05.2026 war es so weit: Am Vereinsheim wurde ein neues Balkonkraftwerk in Betrieb genommen. Drei Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 1.500 Watt verwandeln nun Sonnenlicht in Strom – direkt nutzbar für den Vereinsbetrieb.
Was zunächst klein klingt, hat es in sich: Die Anlage soll pro Jahr rund 1.500 Kilowattstunden Strom erzeugen. Das entspricht einer jährlichen CO₂-Einsparung von etwa 500 Kilogramm und einer spürbaren Entlastung der Vereinskasse bei den laufenden Energiekosten.
Möglich gemacht durch Förderung
Realisiert wurde die Anschaffung dank der Unterstützung von der Lotto-Sport-Stiftung im Rahmen des Förderprogramms „Aktiv-pro-Klima". Der Verein erhielt eine Förderung in Höhe von 1.000€, was nahezu 100% der Gesamtkosten entspricht.
„Mit dem Balkonkraftwerk leisten wir als Sportverein einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz und senken gleichzeitig unsere Energiekosten. Die eingesparten Mittel können gut im Jugendsport verwendet werden. Wir danken der Lotto-Sport-Stiftung ausdrücklich für die Unterstützung, ohne die das Projekt nicht möglich gewesen wäre.", erklärt Felix Richter, Stellvertretender Vorsitzender des TSV Poggenhagens.
Wie das Balkonkraftwerk funktioniert
Ein Balkonkraftwerk – auch Steckersolargerät genannt – ist eine kleine Photovoltaikanlage, die ihren Strom direkt über eine Steckdose ins Hausnetz einspeist. Erzeugte Energie wird dort verbraucht, wo gerade Strom benötigt wird: am Kühlschrank im Vereinsheim oder beim Laden von Geräten. Was nicht sofort verbraucht wird, fließt erst einmal in den installierten Batteriespeicher.
Die Vorteile für den Verein:
Geringere Stromkosten durch Eigenverbrauch
Klimaschutz durch Nutzung erneuerbarer Energien
Geringer Wartungsaufwand und lange Lebensdauer der Module
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